Handout Stephansdom


http://t2.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcR2gAa_ry9xfGFFc1pjK6p8UT3JiEqEIOno5lf71HFJ1Ou1R-dy1ADer Stephansdom – Marie Hummer 5b

Der römisch-katholische Dom gilt als Wahrzeichen Wiens und wird häufig auch als österreichisches Nationalheiligtum bezeichnet.

Das Bauwerk ist 107 Meter lang und 34 Meter breit. Der Dom ist eines der wichtigsten gotischen Bauwerke in Österreich. Teile des spätromanischen Vorgängerbaues von 1230/40 bis 1263 sind noch erhalten und bilden die Westfassade. Die beiden Heidentürme sind  etwa 65 Meter hoch. Insgesamt besitzt der Stephansdom vier Türme: Der höchste ist der Südturm mit 136,4 Meter, der Nordturm wurde nicht fertiggestellt und ist nur 68 Meter hoch.

Der Südturm ist ein architektonisches Meisterwerk der damaligen Zeit; trotz seiner bemerkenswerten Höhe ist das Fundament weniger als 4 Meter tief. Im Südturm befinden sich insgesamt 13 Glocken.

DAS INNERE

http://www.planet-vienna.com/spots/Stephansdom/Stephansdom18.jpg Das Langhaus des Domes ist dreischiffig, was ihn als Stadtpfarrkirche ausweist. Das Hauptschiff ist auf den Hauptaltar ausgerichtet, das linke Seitenschiff hat ein Marienprogramm, das rechte Seitenschiff ist den Aposteln gewidmet.

Obwohl das Innere sein Aussehen im Mittelalter erhielt, ist das ursprüngliche künstlerische und liturgische Ensemble aus der Zeit nur noch lückenhaft vorhanden, da der Bau während des Barocks nochmal umfassend verändert wurde. Die Gnadenfigur der sogenannten Dienstbotenmuttergottes aus der Zeit zwischen 1280 und 1320 ist ein Original aus der Zeit.

DIE FENSTER

Die farbenprächtigen, mittelalterlichen Fenster des Stephansdomes sind, während Umbauten in der Barockzeit, durch farblose Fenster ersetzt worden da man die alten nicht mehr als zeitgemäß empfand. Im Barock bevorzugte man helle Kirchenräume. Im 19. Jahrhundert wurden wieder sehr farbenfrohe und prächtige Buntglasfenster im Stil der Neugotik eingesetzt. Diese gingen jedoch im Laufe des Zweiten http://us.123rf.com/400wm/400/400/zatletic/zatletic1207/zatletic120700318/14404257-rose-fenster-auf-den-stephansdom-in-wien.jpgWeltkriegs durch Bomben und den Brand des Domes verloren. Die heutigen, einfachen Glasfenster aus der Nachkriegszeit sind Geschenke des Landes Tirol. Nur die Fenster hinter dem Hauptaltar, im 19. Jahrhundert allerdings stark ergänzt und aus Restbeständen neu zusammengefügt, sind noch Originale aus dem Mittelalter. Das Buntglasfenster der Rosette hinter der Hauptorgel ist eine moderne Ausführung.

Kommentare

Mitschrift